Der Anfang

Dreiecksbeziehung

Einer zu viel?

Es besteht kein Zweifel, dass Dreiecksbeziehungen heute in einem erheblich größeren Ausmaß entstehen als dies zu früheren Zeiten der Fall war. Laut Statistiken werden in der westlichen Welt 35 bis 50% aller Männer und Frauen im Laufe ihrer Ehe „untreu“:

Außenbeziehungen werden also immer „normaler“. Wenn „es passiert“, wird dies als tiefe Erschütterung erlebt. Selten verläuft alles ohne schwere Verletzungen und Leid, es kommt zu tiefen Einschnitten im bisherigen Leben und manchmal zu einer grundlegenden Neuorientierung aller Beteiligten. Das Auftauchen des „Dritten“ stellt ein zutiefst krisenhaftes Ereignis dar.

Beziehungsdreiecke sind nach wie vor mit moralischen Tabus umgeben, man darf weder als „Täter“ noch als „Opfer“ dafür reden, ohne sich Peinlichkeiten verschiedenster Art auszusetzen. Das dies eine Verarbeitung und Bewältigung oft nahezu unmöglich macht, liegt auf der Hand. Aus großer Hilflosigkeit heraus stehen dann nur zwei Lösungsmuster nach dem „Alles oder nichts Prinzip“ zur Verfügung: in einer überstürzten Hauruck-Reaktion kappt man entweder die Außen- oder die Ehebeziehung, ohne dass dabei irgendeine der gemachten Erfahrungen auch nur annähernd angemessen ausgewertet oder integriert würde.

Aber gerade die Tatsache, dass Außenbeziehungen die Zweierbeziehung so durcheinander wirbeln, ist andererseits auch eine große Chance und zwar für alle Beteiligten. Beispielsweise im Rahmen einer Therapie/Beratung für Paare oder in Einzelsitzungen, wobei die Paarkonstellation hierbei sowohl die alte als auch die neue Paarbeziehung sein kann eröffnet sich die Möglichkeit, das Erfahrene für eine gelingende Paarbeziehung zu nutzen.

Wenn Sie hierzu noch Fragen haben oder einen Termin in meiner Praxis vereinbaren möchten, nehmen Sie gerne Kontakt auf.


Dreiecksbeziehung versus Zweierbeziehung