Therapie bei Erschöpfungssyndrom

28. Juni 2024
Detscher

Wer beruflich stark eingespannt ist und dabei ständig an seine Leistungsgrenzen geht, sich immerzu abmüht, ohne den eigenen Ansprüchen gerecht zu werden, kommt irgendwann vielleicht an den Punkt, zu viel gegeben zu haben. Dauerbelastung und ständiger Stress führen zwangsläufig in eine Sackgasse. Wer selbst nach Feierabend oder im Urlaub ständig erreichbar ist, kommt auch in den dringend nötigen Erholungsphasen nicht zur Ruhe.

Die Folge: Statt voller Leben fühlt man sich leer und ausgebrannt. Chronische Erschöpfung und Müdigkeit machen sich breit. Schon alltägliche Aufgaben sind kaum noch zu bewältigen, die Arbeit fällt immer schwerer, ist irgendwann gar nicht mehr zu leisten.

Es gibt einige Anzeichen, die zu einem
chronischen Erschöpfungssyndrom führen können:

  • Sie gehören zu den besonders engagierten Mitarbeitern, definieren sich stark über Ihren Job. Sie haben einen Hang zur Perfektion, werden Ihren eigenen Ansprüchen oft nicht gerecht. Gleichzeitig erfahren Sie nicht genügend Bestätigung von anderen, sehen Ihre Arbeit nicht ausreichend honoriert.
  • Sie können nicht nein sagen, bürden sich immer mehr auf. Um Ihre Arbeit zu schaffen, arbeiten Sie andauernd länger, fühlen sich ständig überlastet. Ihre Arbeit wächst Ihnen über den Kopf, ist nicht mehr zu leisten, Sie machen Fehler.
  • Beruf und Freizeit vermischen sich immer stärker. Sie sind auch privat ständig erreichbar, checken E-Mails, gehen ans Telefon. Am Wochenende oder im Urlaub arbeiten Sie, um die nicht erledigten Aufgaben nachzuholen.
  • Sie haben keinen Ausgleich, kein Ventil, um den dauernden Stress abzubauen. Für Sport fehlt Ihnen einfach die Zeit. Haben Sie frei, kommen Sie nicht zur Ruhe, sondern setzen sich zusätzlichem Freizeitstress aus.
  • Sie können Ihren Druck nicht bei anderen abladen, können nicht genügend über Ihre Situation sprechen oder jammern. Sie haben keinen Rückhalt bei Kollegen oder Freunden. Auch in der Familie oder beim Partner finden Sie keine ausreichende Zuflucht, sondern fühlen sich zusätzlich unter Druck gesetzt.

Rechtzeitig gegensteuern – damit die Erschöpfung Sie nicht aus der Bahn wirft

Wer glaubt, das chronische Erschöpfungssyndrom betrifft nur Manager oder Führungskräfte, irrt. Besonders häufig sind Menschen in sozialen Berufen wie Pfleger oder Ärzte, aber auch Erzieher oder Lehrer davon betroffen. Letzteren fehlt es z.B. oft an Bestätigung. Gleichzeitig sind sie vielfach nicht genügend darauf vorbereitet, dass ihnen neben der Lehrer-Rolle zusätzlich die Rolle des Erziehers abverlangt wird. Auch Frauen und Mütter leiden besonders häufig am chronischen Erschöpfungssyndrom durch die Doppelbelastung von Familie und Beruf. Sie stehen ständig auf Abruf bereit, ob als Mutter, Ehefrau oder Mitarbeiterin – und kommen zwangsläufig irgendwann an ihre Leistungsgrenzen.

Beißen Sie nicht länger die Zähne zusammen – steuern Sie rechtzeitig gegen! In der systemischen Therapie zeige ich Ihnen oder Ihren gefährdeten Mitarbeitern Wege auf, wie Sie sich gegen das Erschöpfungssyndrom schützen. Neben der Prävention biete ich Ihnen außerdem Hilfe zur wirksamen Behandlung. Ihre Leistungsbereitschaft hat Sie in das Erschöpfungssyndrom hineinmanövriert. Nutzen Sie diese Ressource auch, um wieder herauszufinden! Ich unterstütze Sie dabei, Ihre berufliche Situation klarer zu sehen und wirksame Strategien gegen den Dauerstress zu entwickeln.

Nehmen Sie dem Ausgebrannt sein den Wind aus den Segeln! Wie ich Sie dabei begleiten kann, sollten wir in einem ersten Gespräch klären.

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