Von der Zweisamkeit zur Familie: Kaum ein Lebensabschnitt verändert eine Partnerschaft so tiefgreifend wie die Zeit nach der Geburt des ersten Kindes. Was Paare dabei unter Druck setzt, sind dabei meist die fehlende Anpassung an die neue Situation und gegenseitiges Unverständnis.
Mit der systemischen Paartherapie helfe ich Ihnen dabei:

Die Geburt eines Kindes gehört zu den schönsten, aber auch belastendsten Phasen, die eine Partnerschaft durchläuft. Mit den Veränderungen in gewohnten Abläufen und den bisherigen Rollenbildern gehen in den meisten Fällen auch neue Konflikte einher.
Ob Sie sich zur Lösung dieser Unterstützung holen möchten, hängt von Ihrem eigenen Empfinden ab: Systemische Paartherapie ist immer dann ein sinnvoller Weg, wenn Sie sich belastet fühlen und selbst keinen Ausweg sehen.
Frischgebackene Eltern, die ihren Weg zu mir finden, erkennen sich häufig in diesen Themen wieder:
Viele Paare geraten dabei in ein wiederkehrendes, sich verstärkendes Muster aus:
Verfolger
Rückzügler
Eskalationen sicher unterbrechen
Wir erarbeiten konkrete Techniken, um aufgeheizte Situationen und destruktive Streitspiralen zu unterbrechen – bevor sie verletzend werden. Wir arbeiten mit Time-outs, klaren Gesprächsregeln und einer Struktur für schwierige Themen, die Sie direkt im Alltag einsetzen können.
Alltag und Rollen neu verhandeln
Wir erarbeiten die Rollenverteilung, die mit der neuen Lebensrealität einhergeht. Viele Konflikte entstehen aus unausgesprochenen Erwartungen. Diese lösen wir vorab durch feste Strukturen. Sie lernen außerdem: Wer Verantwortung abgeben möchte, muss akzeptieren, dass die andere Person Dinge anders angeht.
Verhalten verstehen lernen (Mentalisierung)
Ein zentrales Werkzeug der Therapie ist die Fähigkeit, innezuhalten und zu fragen: Was steckt wirklich hinter einer Reaktion? Dafür üben wir, die tieferliegenden Bedürfnisse hinter scheinbar oberflächlichen Streitigkeiten zu erkennen und sie nachvollziehbar zu formulieren. So entsteht Verständnis statt Schuldzuweisung.
Akzeptanz und emotionale Sicherheit
Nicht alle Unterschiede lassen sich auflösen oder angleichen. Das ist aber auch nicht notwendig: Wichtiger Teil der Paartherapie ist, zu lernen, mit dauerhaften Differenzen umzugehen – mit Verständnis, realistischen Erwartungen und Kompromissen.
Das Ziel ist nicht, den Partner zu verändern, Schuldige zu finden oder perfekte, konfliktfreie Harmonie herzustellen.
Stattdessen arbeiten wir daran, dass Sie sich wieder als Team wahrnehmen und wissen, dass Sie sich aufeinander verlassen können.
Da ich mich meist in Beratungsterminen befinde, erreichen Sie mich am besten per E-Mail (info@familientherapie-essen.de) oder über das Kontaktformular. Sollten Sie es dennoch telefonisch probieren, hinterlassen Sie mir eine Nachricht mit Anliegen, Name und Telefonnummer auf meinem Anrufbeantworter und ich melde mich schnellstmöglich bei Ihnen.
Termine sind in der Regel auch kurzfristig möglich, sodass Sie sich nicht auf lange Wartezeiten einstellen müssen.
Vor-Ort-Termine finden in der Frankenstraße 145, 45134 Essen statt.
Alternativ können Sie auch gern einen Online-Termin vereinbaren, den Sie von überall aus wahrnehmen können.
Üblicherweise ist ein Termin auf 60 Minuten angesetzt. Sie haben aber auch die Möglichkeit, eine Sitzung à 90 Minuten zu buchen.
Die Abrechnung erfolgt per Barzahlung am Ende der Sitzung.
Paartherapie gehört nicht zum regulären Leistungsspektrum der gesetzlichen Krankenkasse. Sie ist daher eine Privatleistung. Das hat Vorteile:
Die Kosten können Sie transparent und immer aktualisiert auf unserer Kostenübersichtsseite einsehen.
Das hängt von Ihrer konkreten Situation ab. Im Kennenlerngespräch sprechen wir transparent darüber, welcher Therapie-Umfang sinnvoll ist. Manche Anliegen lassen sich in wenigen Sitzungen klären, andere brauchen mehr Zeit und Tiefe. Wir entscheiden gemeinsam und orientieren uns dabei an Ihrem Tempo und an dem, was Sie wirklich brauc
Ja, die Familiengründung ist einer der größten Belastungen für eine Partnerschaft. Aus einem Paar werden Eltern und fast in jedem Lebensbereich müssen Sie sich deshalb neu sortieren. Mehr Konflikte, weniger Zeit füreinander und wachsende Distanz sind in dieser Phase keine Seltenheit. Hinzu kommen erlernte Muster aus der Kindheit, die unser heutiges Verhalten maßgeblich bestimmen.
Diese Form der Therapie betrachtet Probleme nicht als Problem einer Person, sondern im Kontext des sozialen Umfelds (dem System). In diesem Fall ist das vor allem Familie und Partnerschaft. Verhaltensweisen werden als Reaktion auf belastende Muster oder Kommunikationsprobleme innerhalb dieses Systems betrachtet.
Lösungsansätze liegen darin, die Dynamiken und Beziehungen zwischen den Beteiligten zu verstehen, vorhandene Stärken hervorzuheben und im Gesamten aufeinander abzustimmen.
